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  MZS Neuwerk
 
MZS Neuwerk
 
Die „Neuwerk“ ist, wie auch die „ Mellum, ein Schiff der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven bereedert. Es hat die Aufgaben:
 
                               Schifffahrtspolizei
                               Schifffahrtszeichen
                               Schadstoffbekämpfung
                               Brandbekämpfung
                               Schleppen von Havaristen
                               Eisbrechen
 
Die „ Neuwerk“ wurde von der Volkswerft GmbH in Stralsund unter der Baunummer 415 und  GL-Nummer 93140 gebaut, am 09.Juli 1998 von Angela Merkel getauft und in Dienst gestellt.
 
Sie hat folgend Hauptabmessungen:
 
                              Länge über alles:                  78,91 m
                              Breite über alles                    18,63 m
                              Konstruktionstiefe:                  5,79 m
 
Als Antrieb stehen 2 Drehstromsynchronmotoren mit je 2900 kW mit Schottel Propulsionanlagen in Düsen und ein Pupjet mit 2600 kW zur Verfügung. Ferner gehören zur Ausrüstung: eine Schleppwindenanlage, ein Arbeitskran mit einer Tragkraft von 12,5 t, eine Schadstoffanlage der Firma JAKO-Technologie.
 
Die Neuwerk als Modell
 
Das Modell der Neuwerkerstellte ich, wie fast alle meine Schiffsmodell im Maßstab 1:75 und zwar ausschließlich nach Plänen erstellt, die mir freundlicher Weise das Wasser- und Schifffahrtsamt in Cuxhaven überlassen hat. Herr Leitner vom WSA erteilte mir die Erlaubnis, an Bord zu fotografieren. So entstand eine umfangreiche Bildersammlung.
 
Ich erspare mir an dieser Stelle, im Einzelnen auf die jeweiligen Bauabschnitte einzugehen. Jedoch gab es eine Baugruppe, die mir nicht bekannt war. Es war der Pumpjet-Antrieb der Firma Schottel in Spay. Telefonisch vereinbarte ich einen Termin. Daraufhin  durfte ich mir die Produktion eines solchen Antriebs vor Ort anschauen und bekam darüber hinaus auch detaillierte Auskunft über die Funktionsweise. Siehe dazu den Button: 

               http://hanslinde.de.tl/Baubericht-Pumpjet.htm

Ein Fertigungsbericht darüber habe ich auch in der Modellbau-Zeitschrift „Modellwerft“ Nr.: 02/2001 erstellt.
 
Durch einen glücklichen Zufall lernte ich einen Betrieb kennen, der Platinen für den Elektronikbereit herstellt. Meine Anfrage nach Abfallstücken oder Restposten wurde positiv entsprochen. Und ich durfte mich mit Material eindecken. 
Zur Erklärung: 
Platinenmaterial besteht aus einer Mittelschicht aus Glasfaserkunststoff und pro Seite einer aufgedampften Kupferbeschichtung von 0,02mm Stärke. Die Mittelschicht ist in verschiedenen Stärken lieferbar.
Daher ist auch das Platinenmaterial in verschiedenen Dickten zu erhalten. Es hat den Vorteil, dass es witterungsbeständig ist und seine Oberfläche weder durch Wärme, Kälte oder sonstige Umstände verändert. Darüber hinaus ist das Material lötbar, pezifisch leicht und hat eine gut lackierbare Oberfläche. Also alles Eigenschaften, die im Modellbau, speziell für Schiffsmodellbau, gute Voraussetzungen bietet.
                                                                           
Nach etwa 4 ½ Jahren Bauzeit und ca. 5000 Stunde konnte ich das Ergebnis zum 1. Mal anlässlich der Intermodellbau in Dortmund vorstellen.













Modell des Pumpjet

 
 
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